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Für die Minden Wolves ist die Saison 2025 noch nicht vorbei – sie geht in die Verlängerung. Allerdings in eine, die das Team nur allzu gern angeht. Nach dem 29:26 im Herzschlagfinale bei den Bielefeld Bulldogs geht der frischgebackene Meister der Regionalliga West hoffnungsvoll in die beiden Playoff-Spiele gegen Nordmeister Hannover Grizzlies. Das erste Aufeinandertreffen steigt am Samstag an der Leine. Kickoff ist um 16 Uhr im Beeke-Stadion in Hannover-Ricklingen.
Das Wolfsrudel peilt die 2. Bundesliga an - Foto: Oliver Jungnitsch
Deutlich ausgeruhter dürften die Schützlinge von Headcoach Norman Schreiter sein, denn die Nordstaffel der 3. Liga bestand lediglich aus vier Klubs. Entsprechend bestritten die Hannoveraner ihr letztes Saisonspiel bereits Mitte August. Zu diesem Zeitpunkt standen sie mit fünf Siegen aus fünf Spielen längst als Meister fest. Ihre weiße Weste büßten sie jedoch im letzten Heimspiel ein, als sie den Osnabrück Tigers mit 36:40 unterlagen. Somit gehen auch die Grizzlies mit einer Niederlage in die Aufstiegs-Playoffs zur GFL2 (2. Bundesliga).
Für das Wolfsrudel war an Schonung nicht zu denken. Das Duell in Hannover ist bereits die vierte Partie binnen 22 Tagen – ein kraftraubendes Programm. Vor allem das „Finale Furioso“ gegen die Bulldogs war alles andere als ein Spaziergang. Intensiver als die Begegnung am vergangenen Samstag im Stadion Rußheide in Bielefeld ging es für die Mindener in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte weder physisch noch psychisch zu. „Bielefeld hat uns alles abverlangt. Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen“, erklärte Headcoach Phil Gamble.
Beobachtet wurde dieses Drama auch von den Hannoveranern, die ihren möglichen Playoff-Gegner unter die Lupe nehmen wollten. Schließlich hätte sowohl Bielefeld als auch Minden der Gegner werden können. „Wir haben keine Geheimnisse“, betont Gamble. „Es gilt in erster Linie, auf uns selbst zu schauen. Wenn wir unsere Stärken durchbringen, haben wir eine gute Chance in Hannover.“
Trotzdem mahnt der Coach zur Vorsicht: „Wer glaubt, dass wir das aufgrund des 29:0-Erfolgs in der Vorbereitung locker wiederholen, befindet sich auf dem Holzweg.“ Die Grizzlies hätten sich nach dem Test im Weserstadion stark entwickelt und verdient die Meisterschaft eingefahren. „Wir treffen auf einen hochmotivierten Gegner, der uns alles abverlangen wird.“
Denn der Einsatz ist hoch: Der Sieger der beiden Duelle steigt in die GFL2 auf. Für die Minden Wolves, die innerhalb von fünf Jahren von der untersten Liga bis an die Tür zur 2. Bundesliga vorgestoßen sind, geht es nun darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag, 27. September, im Mindener Weserstadion zu verschaffen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert und gekürzt)
In Europas American-Football-Landschaft steht ein Umbruch bevor: Die European Football Alliance (EFA) hat bekannt gegeben, dass ihre Teams ab der Saison 2026 nicht mehr in der European League of Football (ELF) antreten werden.

Nach einer ausführlichen internen Prüfung sei klar geworden, dass die Teilnahme an der ELF nicht im Einklang mit den langfristigen Zielen der Allianz stehe. Stattdessen setzt die EFA auf Stabilität, Nachhaltigkeit und eine transparente Organisationsstruktur.
Kritik an der ELF wurde dabei deutlich: Finanzielle Unsicherheiten, mangelnde Transparenz sowie Vertragsverstöße passen nach Ansicht der EFA nicht zu dem Anspruch, eine Liga aufzubauen, in der Vereine gleichberechtigte Partner bei Entscheidungen und Erlösen sind. „Europas Fans, Spieler, Coaches und Investoren verdienen Integrität, Transparenz und Verlässlichkeit“, heißt es in der Mitteilung.
Die Allianz verfolgt nun den Aufbau eines neuen, NFL-orientierten Modells, das von europäischen Top-Franchises getragen wird. Details zu Struktur, Spielplan und Partnern sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Klar ist: Im Mittelpunkt soll künftig das Fan-Erlebnis stehen, während Sponsoren und Investoren auf nachhaltige Rahmenbedingungen setzen können.
Die EFA wurde im Juli 2025 gegründet und besteht aus einigen der größten Namen im europäischen Football: Rhein Fire, Paris Musketeers, Madrid Bravos, Vienna Vikings, Tirol Raiders, Frankfurt Galaxy, Wroclaw Panthers, Prague Lions, Nordic Storm, Stuttgart Surge und Berlin Thunder. Sie ging aus der ELF Franchise Association hervor, die 2024 ins Leben gerufen wurde.
Fans können sich dennoch beruhigt zurücklehnen: Auch 2026 wird professioneller Football in Europa gespielt – nur nicht mehr unter dem Dach der ELF.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: European Football Alliance - Merlin Koene (redaktionell geändert)
Was für ein Auf und Ab in dieser Saison! Die Men in Blue der Assindia Cardinals starteten mit zwei Siegen gegen die Kölner Teams, kassierten dann in Troisdorf eine unnötige Niederlage, bevor es gegen die Nordvertreter der Regionalliga nichts mehr zu holen gab.
Cardinals feiern Sieg in Münster - Foto: Assindia Cardinals
Münster, Bielefeld, Minden – alle zunächst eine Nummer zu groß. Und gerade gegen diese Teams musste doppelt angetreten werden. Die Wende kam in der Vorwoche: Gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Bielefeld Bulldogs fügten die Cardinals den Ostwestfalen die erste Niederlage der Saison zu.
Am Sonntag folgte dann der nächste Paukenschlag. Mit 24:0 setzten sich die Essener bei Münster Phoenix durch. Damit gelang nicht nur die Revanche für die 0:20-Hinspielniederlage – auch der direkte Vergleich ging an die Cardinals. Der Klassenerhalt ist damit gesichert, Essen spielt auch 2026 in der Regionalliga.
Besonders beeindruckend in Münster: Die Defense hielt die hochgelobte Offense der Gastgeber komplett aus der Endzone und ließ nicht einmal ein Field Goal zu. Zudem fingen Emmanuel Appiah Yeboah und Ansley Kusi je eine Interception.
Quarterback Matt Struck glänzte mit drei Touchdown-Pässen – zunächst auf Michiah Quick, anschließend zweimal auf Chris Mielke. Kicker Darren Quinn verwandelte drei Extrapunkte sowie ein Field Goal aus 47 Yards.
Headcoach Jörg Mackenthun zeigte sich begeistert: „Ich bin unglaublich stolz auf die Jungs und unsere Coaches. Wir haben heute noch einmal alles reingeworfen und das Herz auf dem Platz gelassen. Eine Offense wie die von Münster ohne Punkte vom Feld zu schicken, ist schon etwas Besonderes.“
Auch mit Blick auf die vergangenen Wochen fällt sein Fazit positiv aus:
„Ich bin stolz auf die Leistung der Mannschaft in den letzten drei Spielen. Man sieht, was möglich gewesen wäre, wenn Mindset und Effort die gesamte Saison gestimmt hätten. Nach dem Solingen-Spiel hatten wir uns das Ziel gesetzt, zwei der drei Rückrundenpartien zu gewinnen – das haben wir geschafft. Zum Abschluss mussten wir mit 21 Punkten Unterschied siegen, auch das ist uns gelungen. Am Sonntag war es eine geschlossene Teamleistung: Offense, Defense und Special Teams haben alle ihren Teil beigetragen.“
Zum Ende der Saison richtet Mackenthun noch persönliche Worte an sein Umfeld: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir das Vertrauen gegeben haben, dieses Team in den letzten drei Spielen hauptverantwortlich zu coachen. Es war mir eine Ehre! Mein Dank gilt ebenso denjenigen, die mich dabei intensiv unterstützt haben.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Tom Aust - Assindia Cardinals (redaktionell geändert)
Bei bestem Sommerwetter und gut gefüllten Rängen empfingen die Düren Demons am vergangenen Wochenende die favorisierten Firehawks aus Hückelhoven. Vor dem Kickoff standen die Demons dank des jüngsten Patzers der Gäste noch an der Tabellenspitze – nach dem Abpfiff waren die Plätze getauscht.

In einer packenden ersten Hälfte konnten die Hausherren zweimal vorlegen: Touchdowns von Niklas Kahlen und Lukas Schröder sorgten jeweils für eine Sechs-Punkte-Führung. Kurz vor der Pause fanden jedoch auch die Firehawks den Weg in die Endzone, sodass es mit einem Remis in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste sofort das Kommando. Angeführt von ihrem herausragenden US-Quarterback setzten sie die Dürener Defense massiv unter Druck und zogen mit zwei schnellen Touchdowns auf 24:12 davon. Zwar kämpften die Demons aufopferungsvoll weiter und verkürzten durch einen Touchdown von Ricky Dombrowski, am Ende stand jedoch eine 18:31-Niederlage.
„Wir haben mit dem heute zur Verfügung stehenden Kader alles gegeben“, erklärte Head Coach Osman Noorin nach der Partie. „Leider hat es nicht gereicht, aber wir haben den knapp 200 Zuschauern in Mariaweiler bis zum Schluss einen packenden Kampf geliefert.“
Das letzte Heimspiel der Saison steigt am 27. September 2025 erneut auf dem Gelände der Rhenania Mariaweiler. „Wir fühlen uns an der neuen Spielstätte sehr wohl“, betont Demons-Präsident Dominik Böddrich. „Mit dem Saisonfinale wollen wir uns bei unseren Fans für ihre Treue bedanken.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Dominik Böddrich (redaktionell geändert)
Im Rahmen der neu gegründeten Gridiron Nations Championship (GNC) kommt es für die deutsche Herren-Nationalmannschaft am 16. November zum Duell mit Kanada. Das Aufeinandertreffen könnte die Entscheidung über den ersten Titel des neuen Wettbewerbs bringen.
Thomas Eiskirch Andreas Kegelmann Heiko Kurzawa und Michael Wurst - Foto: Holger Weishaupt
Die GNC bringt 2025 erstmals die Nationalteams aus Deutschland, Italien und Kanada zusammen. Zum Auftakt feierte Kanada im April einen klaren 56:0-Sieg gegen Italien und unterstrich damit eindrucksvoll seine Ambitionen. Deutschland gehört mit drei Europameistertiteln seit Jahren zur Spitze in Europa und will vor heimischem Publikum seine internationale Stärke erneut unter Beweis stellen.
Austragungsort des Spiels ist das frisch modernisierte Lohrheidestadion im Sportpark Lohrheide in Bochum. Das Stadion – ursprünglich 1954 eröffnet – wurde zwischen 2023 und Sommer 2025 umfassend saniert und zählt heute zu den modernsten Sportstätten Deutschlands. Die offizielle Wiedereröffnung fand am 12. Juli 2025 im Rahmen der Deutschen U18/U20-Leichtathletik-Meisterschaften statt.
Der Sportpark bietet nun über 16.000 vollständig überdachte Zuschauerplätze – davon jeweils zur Hälfte Steh- und Sitzplätze sowie über 50 barrierefreie Plätze auf der neuen Westtribüne.
„Internationale Veranstaltungen wie das Spiel Deutschland gegen Kanada im American Tackle Football zeigen, welches Potenzial der Sportpark Lohrheide als moderne Sport- und Veranstaltungsstätte für Bochum und die Region hat. Ich freue mich zudem darüber, dass die voraussichtliche olympische Sportart Flag Football im Umfeld des Spiels sichtbar wird“, erklärte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.
Für den AFVD hat die Partie eine besondere Bedeutung. „Deutschland ist stolz, dieses wegweisende internationale Spiel im eigenen Land auszutragen. Die GNC 2025 ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft des internationalen Tackle Football“, sagte Andreas Kegelmann, Vizepräsident des AFVD.
Auch Kanadas Head Coach Jesse Maddox betonte die Strahlkraft des Turniers: „Wir sind begeistert, uns mit einer Spitzenmannschaft wie Deutschland messen zu können. Die Nations Championship ist genau das, was der internationale Football braucht – regelmäßige, bedeutungsvolle Spiele zwischen Nationalteams. Für uns ist das die perfekte Gelegenheit, 2025 ganz oben mitzuspielen.“
Kickoff ist am Sonntag, 16. November 2025, um 18:00 Uhr im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Weishaupt - AFVD
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Juniors Beitragsanzahl: 438
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 559
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2824
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