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Die Minden Wolves haben ihren Saisonabschluss gefeiert – und zwei Spieler besonders in den Mittelpunkt gestellt: Receiver RayShon Fletcher, der nach einer fast unglaublichen medizinischen und sportlichen Rückkehr den „MVP“-Titel erhielt, sowie Offensive-Liner Ali Omar, der die Auszeichnung gemeinsam mit ihm entgegennahm. Eine Entscheidung, die Sportdirektor Volker Krusche als „angemessen nach einer historischen Saison“ bezeichnete.
Ehrung der Besten: Die Minden Wolves vergaben im Rahmen ihrer traditionellen Saisonabschlussfeier insgesamt 17 Awards - Foto: Florian Berge
Die Wolves entschieden sich, Fletcher nicht in die USA zurückzuschicken. Stattdessen übernahm der Verein Verantwortung, weil die medizinischen Kosten in den Vereinigten Staaten langfristige Folgen gehabt hätten. „Unsere Imports sind abgesichert, und er erhielt hier eine erstklassige Behandlung“, betonte Krusche. In dieser Phase war unklar, ob Fletcher jemals wieder auf professionellem Niveau würde spielen können. Mannschaftsarzt Ulrich Grünwald erinnert sich: „Es wäre schon ein Erfolg gewesen, wenn er wieder ohne Einschränkungen laufen könnte.“
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Offense Player of the Year: René Lange
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Defense Player of the Year: Kevin Neal
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Special Teams Player: Tobias Paul
Coaching & Leadership
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Coach of the Year: Zachary „Zack“ Cavanaugh – Spielertrainer und zentraler Faktor für Meisterschaft und Aufstieg in die GFL2
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Offense: Bernardo Horevitch (Brasilien)
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Defense: Frederic „Freddy“ Hempelmann
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Wolfrudel-Award: Carina Siemes
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Team-Award: Christopher Bannert
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Most Improved Offense: Sven-Philipp Niermeier
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Most Improved Defense: Jonny Muster
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Wolves-Award: Julia Fromlowitz und Guliano Schunke
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Offensive Rookie: Linus Modeß
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Defensive Rookie: Julius Stemmler
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert)
Rhein Fire steht derzeit für mehr als nur American Football. Der zweimalige Titelträger sieht sich im Vorfeld der Saison 2026 mit einer offenen Spannung zwischen ehemaligen Führungskräften und der aktuellen Vereinsleitung konfrontiert.
Rhein Fire 2026: Zwischen Tradition und Neuausrichtung - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Gründungsfiguren Renè Alexander Engel, Martin Wagner, David Wallen, Ottogerd Karasch und Markus Fong betonen in einer gemeinsamen Erklärung, dass sie sich „von der aktuellen Führung und der Art und Weise, wie die Organisation seit Oktober 2024 geführt wird, ausdrücklich distanzieren.“ Sie kritisieren, dass „eigene, auch monetäre Interessen einzelner Mitgesellschafter in den Vordergrund getreten“ seien und der Umgang innerhalb der Organisation sich „deutlich gewandelt – weg von den Werten, die für uns von Beginn an Grundlage des Projekts waren.“
Für die ehemalige Führung war Rhein Fire stets „mehr als ein Team. Es war eine Familie.“ Besonders die sportlichen und personellen Konsequenzen der Neuausrichtung sorgen für Unmut: „Langjährige und verdiente Mitarbeiter wie Ticketing-Manager Marc Nantke oder zuletzt Sportdirektor Max Paatz haben die Organisation verlassen. Ebenso hat sich Head Coach Jim Tomsula bereits im Mai 2025 dazu entschieden, nicht mehr als Head Coach zu Rhein Fire zurückzukehren.“
Die aktuelle Vereinsführung sieht die Situation deutlich pragmatischer. Geschäftsführer Daniel Thywissen betont: „Unser Office-Team arbeitet ununterbrochen an der Herausforderung der laufenden Umstellung. Eine neue sportliche Struktur lässt sich nicht auf Knopfdruck einrichten. Es braucht einen – auch wirtschaftlich – langen Atem.“ Gründungsgesellschafter Dirk Reiner ergänzt: „Unseren Fans, Partnern, Sponsoren und der Region sind wir es schuldig, weiterhin alles für den Erfolg von Fire zu geben.“
Sportlich verantwortet Offensive Coordinator Rohat Dagdelen die Vorbereitung auf 2026: „Neben Gesprächen mit Spielern der abgelaufenen Saison und möglichen Neuverpflichtungen führen wir Gespräche über die Suche nach einem Head Coach für das kommende Jahr.“ Defensive Coordinator Richard Kent hat bereits signalisiert, dass er „vorbehaltlich der Zustimmung eines neuen Cheftrainers als Defensive Coordinator für die kommende Saison zur Verfügung stehen“ werde. Parallel laufen die Planungen zur wirtschaftlichen Stabilisierung und Markenentwicklung: „Über 2000 Vorschläge haben Fans über die Website rheinfire.eu eingereicht“, sagt Thywissen über den Namenswettbewerb. „Das Echo war überragend – eine Aktion, die der europäische Profisport noch nie erlebt hat.“
Die Stimmen beider Lager zeigen die zentrale Spannung: Während die ehemaligen Führungskräfte die Abkehr von Werten wie Fairness, Leidenschaft und Professionalität beklagen, konzentriert sich die aktuelle Führung auf die Sicherung der wirtschaftlichen Basis, den Fortbestand des Teams in einer neuen Liga und die Einbindung der Fans als aktive Community.
Für die Saison 2026 bleibt Rhein Fire damit ein Symbol für Aufbruch und Kontroverse zugleich – und für die Fans eine Gelegenheit, zu erleben, wie Tradition und Neuausrichtung in Europas American Football aufeinanderprallen.
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Jungnitsch (Basis sind die Pressemitteilungen der jeweiligen Gruppen)
Im nächsten Jahr steht Erol Seval bei den Ravens an der Sideline - Foto: Oliver JungnitschDer zweifache ELF-Champion bringt nicht nur jahrzehntelange Erfahrung mit, sondern auch eine beeindruckende Erfolgsbilanz. In den vergangenen Jahren coachte Seval die Offensive Line des ELF-Teams Rhein Fire und formte dort eine der stärksten Units Europas. Parallel betreibt er seit Jahren die „O-Line Factory“, eine hochspezialisierte Offseason-Clinic, die Linemen individuell auf höchstem Niveau auf die Saison vorbereitet.
Seval gilt als Visionär in der Entwicklung von O-Line-Athleten. Als Mitgründer des ersten europäischen Development-Programms für Offensive Linemen (#LLP) und Initiator der European O-Line Clinic hat er die Trainingslandschaft nachhaltig geprägt. Seine Expertise wird regelmäßig auf Coaches Conventions in ganz Europa nachgefragt.
Mit über 27 Jahren Coaching-Erfahrung – unter anderem in der GFL, ELF und bei Auswahlmannschaften wie der deutschen Herren-Nationalmannschaft und der NRW U19 „Green Machine“ – bringt Seval eine Qualität mit, die ihresgleichen sucht. Seine Karriere ist gespickt mit nationalen und internationalen Titeln: zahlreiche Deutsche Meisterschaften, Eurobowl-Siege, EM- und WM-Medaillen sowie die Aufnahme in die AFVD Hall of Fame.
Die Verpflichtung von Erol Seval unterstreicht den Anspruch der Krefeld Ravens, sich als Top-Adresse im deutschen Football zu etablieren. Mit nun zahlreichen ELF-Champions, German-Bowl-Siegern, World-Bowl-Champions und Medaillenträgern im Coaching Staff vereint kein anderes Team in NRW eine vergleichbare internationale Expertise.
Dino Volpe, Präsident der Krefeld Ravens, kommentiert: „Mit Coach Erol Seval setzen wir ein weiteres Ausrufezeichen. Durch Kontinuität und harte Arbeit haben wir uns diesen hohen Standard erarbeitet. Wir glauben fest an unsere Ziele und wollen weiterhin Geschichte schreiben – das haben wir mit dieser Coaching Crew erneut unter Beweis gestellt. Ich bin überzeugt, dass gute Programme und gute Coaches zusammenfinden.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
Die Braunschweig Lions verpflichten als neuen Headcoach: Brayden McCombs - Foto: Blandine Noury
Trotz seines jungen Alters bringt McCombs, der aus Zillah im US-Bundesstaat Washington stammt, bereits umfangreiche Erfahrung als Trainer und Headcoach mit. Nach seiner aktiven Karriere als Offensive-Line-Spieler begann er seine Laufbahn an der renommierten Eastern Washington University (NCAA FCS Div. I), wo er als Offensive Assistant erste Coaching-Erfahrungen sammelte. Es folgten Stationen in Australien bei den Monash Warriors, an der MidAmerica Nazarene University als Running-Back-Coach sowie drei Spielzeiten in Brasilien. Dort arbeitete er nicht nur als Headcoach, sondern auch als Offensive Coordinator und übernahm zahlreiche weitere Verantwortungsbereiche.
Seine ersten Schritte im europäischen American Football machte McCombs 2024 bei den Molosses d’Asnières in Frankreich. Als Headcoach und Offensive Coordinator führte er das Team zur statistisch besten Offense der ersten französischen Liga. Zudem verantwortete er als Sportdirektor die sportliche Entwicklung aller Mannschaften des Vereins. 2025 übernahm er die Ours de Toulouse und führte das Team entgegen aller Erwartungen in die Playoffs. Für seine Arbeit wurde er im Anschluss zum „Coach of the Year“ der ersten französischen Division gewählt.
Nach der Saison in Frankreich wechselte McCombs in die European League of Football (ELF) zu den Wroclaw Panthers, wo er als Offensive-Line-Coach maßgeblich daran beteiligt war, dass Quarterback Demarcus Irons als erster Spieler in der ELF-Geschichte mehr als 1.000 Rushing Yards in einer Saison erzielte.
McCombs besitzt einen Master-Abschluss in Education der Eastern Washington University. In seiner Freizeit spielt er gerne Videospiele, trainiert regelmäßig im Fitnessstudio und verbringt, wenn es die Zeit zulässt, viel Zeit mit seiner Frau und seinem Hund in der Natur.
Zu seinen wichtigsten Aufgaben in Braunschweig wird nun der Aufbau des Trainerstabs sowie die Zusammenstellung des Teams für die geplante Erima-GFL-Saison 2026 zählen. Darüber hinaus gilt es, ein nachhaltiges Offseason-Training zu etablieren, um die Mannschaft optimal auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Zu seiner Verpflichtung sagte McCombs: „Ich bin stolz und freue mich sehr, eine derart verantwortungsvolle Aufgabe bei den Braunschweig Lions übernehmen zu dürfen. Die gesamte Organisation genießt im deutschen und europäischen Football einen hervorragenden Ruf, und ich werde meinen Teil dazu beitragen, die Lions in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.“
Noch im November soll Brayden McCombs seine Arbeit in Braunschweig aufnehmen. Spätestens zum geplanten Start des Dauerkartenverkaufs für die Saison 2026 werden die Fans dann Gelegenheit haben, den sympathischen US-Amerikaner persönlich kennenzulernen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Die Flamme von Fire wird neu entfacht: Footballer starten Namenswettbewerb - Foto: Oliver JungnitschDoch der Wechsel in eine neue europäische Football-Liga zwingt die Verantwortlichen nun zum Handeln: Aus rechtlichen Gründen darf der bisherige, traditionsreiche Teamname ab dem 1. Januar 2026 nicht mehr verwendet werden.
„Ein Name ist das eine – die Menschen sind der entscheidende Faktor. Fans, Staff, Spieler, Offizielle – wir alle sind unter dem bisherigen Namen zu einer Einheit geworden. Unser Dach bekommt zwar einen neuen Namen, aber unsere Gemeinschaft und unser Wille, einzigartige Football-Momente zu schaffen, bleiben bestehen“, erklärt Rhein Fire-Geschäftsführer Daniel Thywissen.
Die Grundwerte, die die Organisation bereits bei ihrer Gründung 2021 in einem YouTube-Video festgehalten hat, bleiben laut Thywissen weiterhin unverändert: Kultur, Energie und Leidenschaft. Diese Werte seien und blieben die DNA des Teams.
Jetzt sind die Fans gefragt: Über die Website www.rheinfire.eu/neuer-name-gleichesteam_nochmehrleidenschaft können ab sofort Vorschläge für den neuen Teamnamen eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 9. November 2025. Kreativität ist ausdrücklich erwünscht – alle eingereichten Ideen werden anschließend intern auf ihre rechtliche Umsetzbarkeit geprüft.
Der neue Name wird am 6. Dezember 2025 im Rahmen einer großen Release-Fanparty im Clayton Hotel Düsseldorf(Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf) offiziell vorgestellt.
Die Ideengeberin oder der Ideengeber des neuen Namens darf sich gleich doppelt freuen: Neben einem personalisierten Originaltrikot winkt die besondere Ehre, den ersten Coin Toss 2026 in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arenadurchzuführen.
„Unsere Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Gemeinsam tragen wir unser Erbe weiter – stärker als je zuvor – und bauen weiterhin die beste Organisation im europäischen Football auf. Eine Organisation, die für Gemeinschaft, Leidenschaft und Exzellenz steht“, betont Thywissen. „Unsere Fans sind Teil dieser Reise. Sie unterstützen uns und erinnern uns täglich daran, warum wir tun, was wir tun.“
Verantwortlich für den Inhalt: Rhein Fire - Eiko Pate
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Juniors Beitragsanzahl: 438
Ladies Beitragsanzahl: 80
Verband Beitragsanzahl: 562
Cheerleading Beitragsanzahl: 85
Seniors Beitragsanzahl: 2824
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