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Die Minden Wolves gastieren beim letztjährigen Zweitliga-Meister aus Hamburg
Der GFL2-Aufsteiger gastiert an diesem Samstag beim letztjährigen Meister Hamburg Pioneers - Foto: Hendric-Noah Pieper
Hamburg ist immer eine Reise wert: Reeperbahn, Hafen, Elbphilharmonie, Miniatur Wunderland – Sehenswürdigkeiten gibt es an der Waterkant genug. Doch dafür werden die American Footballer der Minden Wolves am Samstag kaum einen Blick übrig haben. Für sie steht das dritte Meisterschaftsspiel als Zweitligist auf dem Programm. Und das führt sie zu den Hamburg Pioneers. Kick-off ist um 16 Uhr.
Nach zwei Niederlagen – einer vermeidbaren und einer überaus deutlichen – gehen die Schützlinge von Phil Gamble nicht nur aufgrund ihrer bisherigen Ausbeute als Außenseiter in die Partie. Auch die Rollen scheinen klar verteilt. Immerhin gastiert das Wolfsrudel beim amtierenden Meister der GFL2 Nord.
Die Hamburger setzten sich in der vergangenen Saison in einem Dreikampf punktgleicher Teams durch. Neben den Pioneers kamen auch Rostock und Krefeld auf jeweils acht Siege. Dank des besseren direkten Vergleichs sicherten sich die Hansestädter den Titel und damit die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen das Schlusslicht der GFL1, die Paderborn Dolphins.
Ausgerechnet im ersten Duell mussten die Pioneers allerdings auf einen starken Importspieler verzichten. Zudem verletzte sich ihr Quarterback beim Stand von 14:14. Das nutzten die Ostwestfalen aus und setzten sich am Ende bei jeweils einem Sieg und einer Niederlage knapp durch. Den Gang in die erste Liga traten die Paderborner jedoch nicht an. Wirtschaftliche Probleme führten dazu, dass die Dolphins auf die Lizenz verzichteten und stattdessen in der Regionalliga an den Start gingen.
Sehr zum Leidwesen der Hamburger, denen der Aufstieg dadurch verwehrt blieb. In der Preseason verloren die Pioneers zwar einige Spieler, gleichzeitig kehrten jedoch mehrere Akteure in die Hansestadt zurück. Dass die Hamburger auch in dieser Saison zu den stärksten Teams der Liga zählen dürften, unterstrichen sie direkt zum Auftakt mit einem souveränen Erfolg in Langenfeld.
Ganz anders verlief der Saisonstart der Minden Wolves. Zuletzt kam das Team gegen die Krefeld Ravens, den selbsternannten Meisterschaftsaspiranten, beim 0:47 deutlich unter die Räder. Vor allem offensiv lief erneut nur wenig zusammen. First Downs blieben Mangelware, und nur selten gelang es der Offense, die Mittellinie zu überqueren.
„Das muss in Hamburg definitiv besser werden. Wir müssen dort anders auftreten“, fordert Phil Gamble. Auch wenn sein Team erneut in der Außenseiterrolle steckt, erwartet der Mindener Headcoach ein anderes Gesicht seiner Mannschaft.
Mit großen Ambitionen und klaren Worten hat die American Football League Europe (AFLE) am Donnerstagvormittag im Rahmen ihrer Online-Pressekonferenz offiziell den Start in die Saison 2026 eingeläutet. Der erste Kickoff erfolgt bereits am Samstag, den 23. Mai 2026, wenn die Vienna Vikings um 17:00 Uhr auf Berlin Thunder treffen. Die Partie markiert zugleich den Beginn einer neuen europäischen Football-Ära, die sich langfristig etablieren und den Sport auf dem Kontinent nachhaltig entwickeln soll.
Commissioner Andreas Nommensen stelle sich den Fragen der Journalisten - Foto: Oliver Jungnitsch
Als Sprecher der digitalen Saisoneröffnung traten Moritz Heisler, Managing Director und COO der AFLE, Fabienne Lampe, Head of Communications der Liga, sowie Commissioner Andreas Nommensen auf. Nach der Begrüßung durch Lampe übernahm Heisler das Wort – und machte früh deutlich, wohin der Weg der Liga führen soll.
Im Mittelpunkt der AFLE stehe keine Diskussion über persönliche Befindlichkeiten, sondern die langfristige Entwicklung des American Footballs in Europa. Heisler sprach dabei mehrfach von Transparenz, Stabilität und einem nachhaltigen Aufbau der Liga. Besonders wichtig sei es, sämtliche Franchises mitzunehmen – vor allem neue Teams, um das sportliche Niveau ligaweit anzugleichen und insgesamt anzuheben.
Ein entscheidender Faktor dabei sei auch die klare Trennung von sportlichen und wirtschaftlichen Interessen. Laut Heisler verfügt die Liga über einen amerikanischen Investor, der sich vertraglich genau zu dieser Trennung verpflichtet habe. Dadurch wolle man professionelle Strukturen schaffen und gleichzeitig den sportlichen Fokus bewahren.
Besonders die Spieler stehen im Zentrum der Planungen. Die AFLE wolle Talenten eine Plattform bieten, um sich weiterzuentwickeln und perspektivisch sogar den Sprung in die NFL zu schaffen. Entscheidend seien dafür hochwertige Coaches und eine nachhaltige Nachwuchsarbeit. Camps, Ausbildungsprogramme und gezielte Talentförderung sollen künftig eine zentrale Rolle spielen.
Im Anschluss stellte sich Commissioner Andreas Nommensen ausführlich vor. Der Hamburger blickt auf eine erfolgreiche Karriere im deutschen Football zurück. Zwischen 1998 und 2006 lief er als Tight End für die Hamburg Blue Devils auf und gewann 1998 den Eurobowl sowie die deutschen Meisterschaften 2001, 2002 und 2003. 2007 gehörte er zudem zum Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Nommensen dem Football eng verbunden. Als Coach sammelte er unter anderem Erfahrungen bei den Kiel Baltic Hurricanes, den Hamburg Huskies und den Elmshorn Fighting Pirates, mit denen ihm 2019 der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse gelang. International arbeitete er zudem im Trainerstab der französischen Nationalmannschaft und gewann dort 2017 Gold bei den World Games sowie 2018 die Europameisterschaft.
Nommensen betonte ebenfalls die Bedeutung der Spielerentwicklung. Besonders die Zusammenarbeit mit NCAA-Programmen solle künftig intensiviert werden, um europäischen Talenten zusätzliche Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig räumte der Commissioner ein, dass sich viele Prozesse noch in einer Findungsphase befinden. Gerade Fragen zu Spielerwechseln zwischen verschiedenen Ligen seien aktuell noch Gegenstand von Gesprächen. Die AFLE zeige sich hierbei jedoch ausdrücklich dialogbereit.
Auch erste Regularien zum Kaderaufbau wurden vorgestellt. Pro Team sind vier US-Imports erlaubt, dazu neun europäische Spieler sowie ein weiterer internationaler Spieler, beispielsweise aus Kanada oder Japan. Gleichzeitig dürfen maximal zwei US-Imports zur selben Zeit auf dem Feld stehen. Die Basis der Mannschaften sollen jedoch weiterhin einheimische Spieler bilden.
Der Saisonstart erfolgt bereits kurzfristig am kommenden Wochenende. Aufgrund der späten Organisationsphase komme es laut Liga derzeit noch zu unterschiedlichen Kickoff-Zeiten an den Spieltagen. Die Übertragungen der Begegnungen sollen unter anderem bei Sport1 zu sehen sein.
Auch wir von NRW Football werden die neue Liga intensiv begleiten und freuen uns bereits auf den zweiten Spieltag, wenn Rhein Fire im Heimspiel auf die London Warriors trifft. Von dort wollen wir direkt aus dem Stadion berichten und die Atmosphäre der neuen AFLE-Saison hautnah einfangen.
Am dritten Spieltag der GFL2 Nord kommt es in der Grotenburg zu einem echten Topspiel: Die Krefeld Ravens empfangen am Samstag, den 23. Mai 2026, die Rostock Griffins. Kickoff der Begegnung ist um 16:00 Uhr.
Nur ein Duell, große Bedeutung: Ravens und Griffins im Spitzenspiel - Foto: Oliver Jungnitsch
Beide Teams reisen mit deutlichen Siegen im Rücken nach Krefeld beziehungsweise an den Niederrhein. Die Griffins feierten am vergangenen Wochenende einen souveränen 38:0-Erfolg gegen die Langenfeld Longhorns und stehen nach zwei absolvierten Spielen weiterhin ungeschlagen da. Auch die Ravens setzten ein Ausrufezeichen und besiegten den Aufsteiger Minden Wolves klar mit 47:0. Für Krefeld war es gleichzeitig der erste Saisonauftritt 2026.
Damit treffen bereits früh in der Saison zwei Mannschaften aufeinander, die von vielen Experten als ernsthafte Aufstiegsanwärter gehandelt werden. Besonders brisant: Aufgrund des Spielmodus treffen beide Teams in dieser Saison nur ein einziges Mal direkt aufeinander – dem Duell kommt daher bereits jetzt eine enorme Bedeutung im Kampf um die Spitzenplätze zu.
Die Erinnerungen an das Vorjahr dürften bei vielen Fans noch präsent sein. Damals war die Begegnung gegen Rostock zugleich das erste Heimspiel der Ravens in der GFL2 nach dem Aufstieg. Die Zuschauer erlebten ein spektakuläres Football-Spiel, das erst in der Overtime entschieden wurde. Am Ende setzten sich die Gäste aus Rostock knapp mit 27:21 durch – ein Spiel, das als echte Werbung für den Sport galt.
In Krefeld will man nun die Revanche und gleichzeitig unterstreichen, dass der Blick klar nach oben gerichtet ist. Ravens-Präsident Dino Volpe findet vor dem Spitzenspiel deutliche Worte:
„Das Team 2026 ist das stärkste, das wir seit 2017 in den Wettbewerb geschickt haben. Die Teamchemie und die individuelle Qualität unserer Units sind beeindruckend und besser denn je. Diese Entwicklung ist vor allem das Verdienst unserer erfahrenen Coaching-Crew, die einen herausragenden Job macht.“
Angeführt wird das Team der Ravens von Head Coach Allan Verbraeken. Auf der Gegenseite steht mit Markus Grahn ebenfalls ein erfahrener Head Coach an der Seitenlinie. Beide Mannschaften dürften alles daran setzen, mit einem Statement-Sieg früh die Richtung im Aufstiegsrennen vorzugeben.
NRW Football wird vor Ort sein und im Anschluss ausführlich mit einem Nachbericht sowie großer Bildergalerie vom Topspiel der GFL2 Nord berichten.
Die Minden Wolves kommen im ersten GFL2-Heimspiel gegen Titelfavorit Krefeld Ravens mit 0:47 unter die Räder
Nur selten konnten sich die starken Mindener Receiver, wie hier Willie Fedd jr., in Szene setzen, weil kaum lange Pässe gespielt wurden - Foto: Hendric-Noah Pieper
Das war eine schallende Ohrfeige. Von einem Sieg bei der Heimpremiere in der GFL2 Nord hatten ohnehin nur die kühnsten Optimisten geträumt. Dass die Minden Wolves gegen den Meisterschaftsfavoriten Krefeld Ravens aber derart unter die Räder kommen würden, damit hatte niemand gerechnet. Nach vier bitteren Vierteln kassierten die Mannen von Phil Gamble eine 0:47 (0:7, 0:20, 0:14, 0:7)-Klatsche und waren von der ersten bis zur letzten Minute chancenlos.
Bereits in den vergangenen Testspielen und vor allem beim ersten Zweitligaspiel in Leipzig (10:13) hatte es sich angedeutet: Die Offensive der Mindener hat derzeit kaum Antworten parat, erspielt sich zu wenige First Downs und kommt nur selten in vielversprechende Situationen. Entsprechend fassungslos zeigte sich Headcoach Gamble nach Spielschluss: „Wir haben aktuell nicht die Klasse, um in der 2. Liga mithalten zu können!“ Klare Worte angesichts der deutlich erkennbaren Defizite. Noch ist die Saison jung – und die Wolves können vieles korrigieren. Doch die Tatsache, dass jeder Gegner die Mindener Spielzüge anhand des vorhandenen Videomaterials analysiert und seine Defense entsprechend einstellt, macht die Aufgabe nicht leichter.
Krefeld wusste haargenau, was im Angriff der Hausherren zu erwarten war. Nach dem Kickoff und dem ersten Ballbesitz an der eigenen 45-Yard-Linie nahm Quarterback Christian Arrambide sofort Maß, bediente Leroy Rümmeli, der ungehindert in die Endzone sprintete. Nach nur 40 Sekunden stand es inklusive PAT bereits 0:7 aus Mindener Sicht. Die Unordnung bei den Gastgebern, die schon vor dem ersten Play eine Auszeit nehmen mussten, weil die Aufstellung nicht passte, war bezeichnend für den gesamten Auftritt.
Und da Sebastian Nawrath mit seiner Defensive auf nahezu jede Aktion der Wolves die passende Antwort fand, entwickelte sich schnell ein äußerst einseitiges Spiel. Minden gelang es kaum, mit seinen Spielzügen Druck aufzubauen. Meist war nach drei Versuchen Schluss – und die Defense musste wieder aufs Feld. Viel Zeit zum Durchatmen blieb ihr allerdings nicht, denn der Offense gelangen kaum einmal längere Drives oder überhaupt ein First Down. Die Folge: Das Wolfsrudel wurde zumeist bereits vor der Mittellinie gestoppt, kam weder in die Redzone noch in aussichtsreiche Field-Goal-Positionen.
Ganz anders die Ravens, die insbesondere im zweiten Viertel aufdrehten und mit drei weiteren Touchdowns zur Pause auf 27:0 davonzogen. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Zunächst nutzte Runningback Akiva Wedge seine Chance und brachte den Ball mit einem kurzen Lauf über die Goalline. Anschließend fand Arrambide mit einem langen Pass den völlig freistehenden Jakob Bojko, ehe Bojko wenig später einen weiteren Touchdown-Pass des Krefelder Spielmachers fing. Dennis Storm verwandelte zudem drei von vier Extrapunkten – ein Versuch landete am Pfosten.
Nach der Pause setzten die Gäste zunehmend auf ihre Backups. Erst recht, als der überragende Wedge, der bei zehn Läufen durchschnittlich 8,4 Yards Raumgewinn erzielte, ein schnelles Mindener „Three and out“ mit einem Touchdown-Lauf zum 33:0 bestrafte. Wenig später ließ er bei einem weiteren Lauf gleich fünf Gegenspieler wie Slalomstangen aussehen, ehe er erneut in die Endzone einlief und inklusive PAT auf 40:0 erhöhte. Das Mindener Debakel war damit endgültig perfekt. Zahlreiche Zuschauer hatten das Weserstadion bereits enttäuscht verlassen und verpassten den siebten Touchdown der Krefelder. Der eingewechselte Ravens-Quarterback Isaiah Trouwloon bediente André Fisch, der erst vor der Saison aus Langenfeld nach Krefeld gewechselt war und sich ebenfalls noch in die Scorerliste eintragen durfte.
Nach der 0:47-Pleite heißt es bei den Minden Wolves nun: Wunden lecken und das Geschehene gründlich analysieren. „So wie jetzt kann es nicht weitergehen. Wir müssen Antworten finden, um konkurrenzfähig zu sein“, betonte Phil Gamble im abschließenden Huddle. Weiter geht es für das Wolfsrudel am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel bei den Hamburg Pioneers (Kickoff: 16 Uhr).
Was für eine Heimpremiere der Rostock Griffins im zweiten regulären Saisonspiel der Saison 2026: Am Clever Fit Gameday besiegten die Greifen die Langenfeld Longhorns mit 38:0 (0:0, 14:0, 3:0, 21:0). Damit übernahm das Team von Head Coach Grahn die Tabellenführung der GFL2 Nord.
Ben Baierl wurde Man of the Match - Foto: Gunnar Rosenow
Für beide Teams ging es um viel. Die Longhorns, mit einer Niederlage gegen Vorjahresmeister Hamburg gestartet, standen bereits früh unter Zugzwang. Aber auch die Griffins wollten mit weißer Weste zum Spitzenspiel am kommenden Pfingstsamstag nach Krefeld reisen. Entsprechend zäh begann die Partie vor 932 Zuschauern, die trotz des wechselhaften Wetters und zahlreicher weiterer Veranstaltungen in der Stadt den Weg ins Stadion gefunden hatten.
Die Greifen eröffneten das Spiel mit Ballbesitz, mussten jedoch nach drei Versuchen und nur neun Yards direkt wieder punten. Den Longhorns erging es zunächst nicht besser. Im zweiten Drive lief es für die Hausherren deutlich erfolgreicher: Der Ball wurde gut bewegt und man arbeitete sich bis fünf Yards vor die Endzone der Gäste vor. Ein Fieldgoal-Versuch blieb jedoch erfolglos, sodass die Longhorns wieder in Ballbesitz kamen.
Auch die Gäste fanden nun besser in die Partie, und mit ihrem Drive ging es bereits ins zweite Quarter. Doch auch die Horns scheiterten mit einem Fieldgoal-Versuch, der zu kurz geriet. Damit stand es weiterhin 0:0 im traditionsreichen Duell.
Anschließend folgte ein siebenminütiger Drive der Hausherren, der endlich die ersten Punkte brachte: Quarterback #6 Spencer Moore fand Running Back #2 Ryan Gomes mit einem Pass in der Endzone – Touchdown Griffins. Der Extrapunkt von #15 Jonas Beumer war gut – 7:0.
Nun schlug auch die hervorragend von Defensive Coordinator Gerrit Lühmann eingestellte Defensive zu. Bei einem dritten Versuch und vier Yards passte der Quarterback der Longhorns auf seinen Tight End, der den Ball jedoch nicht festhalten konnte. Defensive Back #16 Kymarli Orgill reagierte am schnellsten, fing den abgefälschten Ball ab und trug ihn zum Pick Six in die Endzone. Jonas Beumer verwandelte erneut den PAT zum 14:0.
Auch im folgenden Drive ließ die Verteidigung den Gästen kaum Raum zur Entfaltung und zwang sie erneut zum Punt. Kurz darauf ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhielten die Horns zunächst den Ball, mussten ihn nach drei Versuchen jedoch direkt wieder abgeben. Der Griffins-Motor lief nun auf Hochtouren. Nach einem langen Drive sprang zunächst „nur“ ein Fieldgoal heraus, das Wide Receiver und Kicker #8 Arthur Riemer zum 17:0 verwandelte.
Die Defensive dominierte weiterhin das Geschehen und schickte den Angriff der Gäste umgehend zurück an die Seitenlinie. Kurz nach Beginn des vierten Viertels folgten die nächsten Punkte: Running Back Ryan Gomes tanzte und kämpfte sich in die Endzone – inklusive erfolgreichem Extrapunkt stand es nun 24:0.
Beim anschließenden ersten Versuch der Gäste schlug Defensive Lineman #90 Ben Baierl dem Running Back der Longhorns den Ball aus der Hand und sicherte ihn direkt für seine Farben. Ballbesitz an der 11-Yard-Linie der Gäste – und nur einen Pass später der nächste Touchdown: Quarterback Moore fand erneut Ryan Gomes, der damit seinen dritten Touchdown des Tages erzielte.
Spätestens jetzt schien der Widerstand der Longhorns gebrochen. Im nächsten Drive mussten die Gäste punten. Der Versuch wurde von Defensive Back #22 Daniel Beumer geblockt, ehe #0 Anthony La’Mar Dixon den Ball in der Endzone zum Endstand von 38:0 sichern konnte. Damit waren alle drei Units der Griffins am Punktefestival beteiligt.
Die verbleibenden neun Minuten nutzten beide Teams bereits zur Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Die Griffins reisen nun zum Tabellenzweiten nach Krefeld, der bislang erst ein Spiel absolviert, dieses jedoch klar gewonnen hat. Eine Woche später empfangen die Longhorns eben jene Krefelder. Für die Rostocker folgt anschließend vor dem großen Event Gameday am 06.06. gegen Leipzig im Ostseestadion eine spielfreie Woche – dann dürfte auch die Tabelle der GFL2 Nord deutlich aussagekräftiger sein.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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